Japanische Kücheneinrichtung: Tipps für elegante Küchen

Japanische Kücheneinrichtung: Frau in der Küche

Eine japanische Kücheneinrichtung überzeugt durch schlichte Eleganz. VOIIA verrät, worauf es bei diesem Wohnstil ankommt und wie du jede Küche edler wirken lässt.

1. Gerade Linien für einen modernen Look

Verabschiede dich von geschwungenen Tischbeinen, kleinen Holzschnitzereien oder verspielten Motiven: Bei einer japanischen Kücheneinrichtung kommen vor allem reduzierte und geradlinige Formen zum Einsatz. Fans vom Minimalismus kommen hier voll auf ihre Kosten. Japaner gelten als Puristen, die großen Wert auf eine passende Funktion legen.

Statt mit günstigen Stücken den Eindruck von Glamour und Extravaganz vorzutäuschen (wie man es bei vielen anderen Wohnstilen sieht), machen es die Japaner genau andersherum: Ihre Einrichtung wirkt extrem schlicht und simpel, ist aber oft sehr hochpreisig. Qualität ist in Japan definitiv wichtiger, als Quantität.


2. Geometrische Formen bringen Abwechlsung

Dreieckig, sechseckig, Trapez: Bei asiatischen Möbeln und Deko-Stücken wirst du jede Menge geometrische Formen wiederentdecken. Japaner mögen einen geordneten und strukturierten Look – filigrane Blümchenprints oder Paisley-Muster passen deshalb weniger gut.


3. Pflanzen für den perfekten Flair

Ihre Naturverbundenheit drücken Japaner gerne aus, in dem sie Räume mit Pflanzen verschönern. Das gilt auch für die Küche. Frisches Grün mit geordneten Blätterkränzen passen besonders gut, zum Beispiel Bonsai-Bäumchen oder Stechpalmen. Wer lieber Blumen aufstellen möchte, könnte sich zum Beispiel für eine schöne Orchidee entscheiden. Ihre Form ist nicht zu ausladend und passt auch in kleine Ecken.


4. Krimskrams verboten

Aussortieren, statt sammeln! Du kannst jede dieser 12 Regeln befolgen, wird die Küche aber durch zu viel Kleimkram zugestellt, geht der typische japanische Look verloren. Ablagen und Wände sollten ganz bewusst frei gelassen werden, Tische werden nur mit minimaler Deko verschönert. Der japanische Stil braucht viele leere Flächen, um seine Wirkung entfalten zu können.

Sieht selbst: Hier wird eine typisch japanische Kücheneinrichtung vorgestellt:


5. Japanische Kücheneinrichtung: Material-Mix

Japaner lieben Holz – das bedeutet aber nicht, dass keine anderen Materialien eingesetzt werden. Die japanische Kücheneinrichtung wirkt gerade so modern und zeitmäßig, weil sie mutig viele verschiedene Materialien kombiniert. Eisen, Glas, Marmor, Bambus und rustikales Holz ergeben zusammen einen spannenden Material-Mix, der schlicht und dennoch aufregend wirkt.


6. Sitzmöbel ohne Schnickschnack auswählen

Offene Küchen sind unter Japanern besonders beliebt. Das bedeutet: Die räumliche Trennung zwischen Küche und Esszimmer entfällt, alles spielt sich im gleichen Raum ab. Die Esszimmermöbel sollten deshalb mit Bedacht ausgewählt werden – Stühle aus Holz mit klarer Form und ohne viele Details sind am besten geeignet.


7. Asiatische Motive einbringen

Japaner sind stolz auf ihre Kultur und zeigen das auch gerne. Sie verschönern ihre Küche gerne mit typografischen Postern mit japanischen Schriftzeichen oder Motiven, die etwas mit ihrem Glauben zu tun haben (Buddha!).


8. Farbkontraste eingehen

Eine komplett weiße Einrichtung? Das wird man bei Japanern eher selten sehen. Sie lieben das Zusammenspiel aus neutralen Farben wie Braun, Grün und Dunkelblau. Dabei scheuen sie sich auch nicht, ein paar deutliche Kontraste durch Anthrazit oder Schwarz einzubringen. Das verleiht Räumen mehr Tiefe und wirkt modern.


9. Japanische Kücheneinrichtung: Geschirr abstimmen

Der geordnete, klare japanische Stil wirkt durch passendes Geschirr in ähnlichen Farben viel stimmiger. Also am besten nicht vier bis fünf verschiedene Tassenarten mischen und unterschiedliche Tellerfarben horten – das wirkt sehr unruhig und stört die Atmosphäre im asiatisch angehauchten Raum.

Beim Geschirr ist ein schlichtes weißes oder graues Set ohne Schnörkeleien besonders gefragt. Gedämpfte, zarte Farben passen auch, solange sie natürlich aussehen. Dezente Muster sind aber auch erlaubt, solange sie grafisch und nicht zu verspielt wirken. Teller und Schüssel können auch gerne in rechteckigen Formen gewählt werden – es muss nicht immer rund sein.


10. Unaufdringliche Lampen aufhängen

Weniger ist mehr! Das gilt auch für die Wahl der Lampen. Holz- oder Eisenlampen sind in Japan am beliebtesten. Sie sollten eher unaufdringlich sein und die Einrichtung dezent verschönern, statt zum großen Hinguckerstück zu werden.


11. Fenster frei lassen

Üppige Gardinen oder verzierte Vorhänge? Das passt nicht zum schlichten asiatischen Look. Entscheide dich für Minimalismus und lasse die Fenster einfach frei – so wirkt der Raum gleich viel heller, weil mehr Tageslicht einfallen kann. Alternativ kannst du Bambus-Rolläden anbringen oder transparente Rollos zum Sichtschutz aufhängen.


12. Glamour weglassen

Goldene Schrankknäufe, üppige Kronleuchter oder dekadente Vasen – all das darfst du getrost weglassen. Der japanische Stil überzeugt durch sein reduziertes und bescheidenes Aussehen, bei dem natürliche Materialen wertvoller sind, als Gold, Schmuck, Perlen oder sonstige Accessoires. Eine japanische Kücheneinrichtung darf natürlich trotzdem dekoriert werden: Zum Beispiel mit einer großen Glasvase und frischen Blumen oder stilvollem Bildmaterial, das Ruhe ausstrahlt.

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