Kleine Räume größer wirken lassen: 11 typische Fehler

Lösungen für wenig Platz

Kleine Räume größer wirken lassen: Kleines Schlafzimmer in hellen Farben.

Ein kleines Zimmer muss nicht unbedingt klein wirken. Wer kleine Räume größer wirken lassen möchte, sollte sich auf folgende Tipps verlassen. Dadurch kannst du jedes Zimmer vergrößern – zumindest optisch gesehen!

1. Kleine Räume größer wirken lassen: Die richtige Möbelhöhe

Selbst der größte Raum wirkt kleiner, wenn du ausschließlich hohe Möbelstücke auswählst. Hohe Regale, Kommoden, Couches mit hoher Rückenlehne – das alles nimmt dem Zimmer die Leichtigkeit. Achte also immer aus einen ausgewogenen Mix aus hohen und weniger hohen Möbeln und entscheide dich im Zweifel lieber für tiefere Modelle. Mehr Stauraum kannst du auch anders schaffen. Bringe zum Beispiel Wandregale an.

Tipp: Bei kleinen Räumen solltest du unbedingt die ungenutzte Fläche über Türen nutzen. Vor allem, wenn die Zimmer eher hohe Wände haben. Wandregale fallen an dieser Stelle kaum auf und wirken weniger wuchtig.


2. Diesen Farbfehler solltest du nicht begehen

Ein paar frische Farbakzente tun der Einrichtung gut, keine Frage. Ist alles nur Ton-in-Ton und sehr gedämpft gehalten, kann der Look sonst etwas schnöde wirken. Aber so schön ein paar farbige Highlights auch sind – kleine Räume vertragen leider nicht so viele bunte Farbspielereien. Der Raum wirkt schnell überladen und unharmonisch, wenn du zu viele verschiedene Farben miteinander mischst. Hier gilt: Weniger ist mehr.

Tipp: Entscheide dich für eine neutrale Farbfamilie (Beige, Grau, Anthrazit) und runde sie durch maximal ein bis zwei buntere Nuancen auf, die sich in der gesamten Einrichtung wiederfinden sollten. So wirkt’s harmonisch.


3. Raum vergrößern: Wie viel Möbel brauchst du wirklich?

Weniger ist mehr gilt auch bei dem Einsatz von Möbelstücken. Kleine Räume brauchen kompakte Stücke. Entscheide dich zum Beispiel für eine Couch mit Aufbewahrungsbehälter. So sparst du dir ein weiteres Möbelstück und der Raum wirkt sofort größer.

Tipp: Retromöbel wie große Ohrensessel oder Couchtische mit geschwungenen Beinen sehen zwar schick aus, nehmen aber viel Platz weg. Minimalistischere Designs sind meistens etwas platzsparender geschnitten. Wer kleine Räume größer wirken lassen möchte sollte sich also besser für schlichte Designs entscheiden.


4. Kleine Räume größer wirken lassen: Das kostet dich zu viel Krimskrams

Ist in einem Raum jede Ecke zugestellt und jede Fläche beladen, kommt schnell ein Gefühl von Enge und Unwohlsein auf. In kleinen Räumen ist die Gefahr dafür besonders groß – schließlich fehlt es hier häufig an Platz und irgendwo müssen die Lieblingsstücke eben untergebracht werden.

Was jetzt helfen kann, sind clever Aufbewahrungssysteme. Sie helfen dabei, den Krimskrams stilvoll aufzubewahren. Dadurch bleiben mehr Flächen frei, was die Atmosphäre des Raums sofort verändert.

Tipp: 2020 sind vor allem Marmor-Accessoires angesagt. Schicke Aufbewahrungsbehälter in der Naturstein-Optik stellen wir dir in diesem Artikel vor.

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5. Die falschen Vorhänge

In diesem Artikel haben wir dir bereits einen ganz typischen Einrichtungsfehler vorgestellt: Den Gang zum Fenster durch Möbel versperren. Das lässt den Raum sofort unharmonisch wirken.

Ein weiteres No-Go speziell bei kleinen Räumen sind die falschen Vorhänge. Du solltest um schwere, dichtgewebte und dunkle Vorhänge lieber einen weiten Bogen machen. Sie erdrücken kleine Zimmer regelrecht.

Tipp: Entscheide dich für semi-transparente Vorhänge in hellen Nuancen. Bringe sie etwas höher an – nicht gleich auf Höhe des Fenster. So kannst du noch etwas mehr Raumhöhe vortäuschen.

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6. Ein typischer Beleuchtungsfehler, den wir (fast) alle begehen

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Von karg und leblos bis gemütlich: Die Art und Weise, wie ein Zimmer beleuchtet wird, kann die Atmosphäre sofort verändern. Bei kleinen Räumen verlassen wir uns oft auf ein bis zwei Lichtquellen. Schließlich ist der Raum klein und schnell ausgeleuchtet. Richtig?

Falsch! Gerade bei Zimmern, denen es an Platz fehlt, sollten wir wirklich jede dunkle Ecke ausleuchten. Sonst gehen die dunklen Bereiche völlig unter und der Raum wirkt noch kleiner, als er tatsächlich ist.

Dabei kannst du ruhig kreativ werden: Wandleuchten, Lichterketten oder Stehlampen dürfen gemixt werden, um den Raum vollständig zu beleuchten.

Tipp: Durch ein paar Beleuchtungs-Tricks wirkt jeder Raum doppelt so gemütlich. Hier erfährst du, worauf es bei einer Wohlfühl-Beleuchtung ankommt.


7. Der Teppich entscheidet, wie groß die Wohnung wirkt

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Ein Teppich sorgt sofort für einen gemütlichen Flair. Er hilft dabei, einzelne Bereiche im Zimmer voneinander zu trennen. Die Fernseh-Ecke oder der Essbereich – ein Teppich hilft dabei, Bereiche klar voneinander abzugrenzen.

Ist das Zimmer klein, fallen große Farbkontraste aber umso stärker auf. Dunkle Nuancen schlucken Licht und sollten nicht zu groß ausfallen – sonst wirkt das Zimmer schnell klein.

Tipp: Orientiere dich bei der Teppich-Farbe etwa an die Nuance des Bodens. Ein helles Holz verträgt Creme oder Beigefarben wunderbar. Zu dunklen Hölzern passen anthrazitfarbene Teppiche besonders gut. Hier erfährst du mehr über die aktuellen Teppichtrends der Saison.


8. Fehler: Kleine Wand, großes Bild

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Dass zu bunte, wilde Farbspielereien eher weniger für kleine Räume geeignet sind, hast du bereits weiter oben gelesen. Das Prinzip gilt auch für die Auswahl des richtigen Bildmaterials. Schöne Wandbilder sind hübsche Deco-Elemente, die Räumen mehr Persönlichkeit schenken. Allerdings entscheiden die Motive und Farben darüber, ob die Variante auch für ein kleines Zimmer geeignet ist.

Schrille Großflächige Neonfarben erschlagen kleine Räume. Solche Bilder brauchen mehr Platz, um ihre Wirkung zu entfalten.

Tipp: Wähle schlichte Muster mit wenigen gedämpften Nuancen aus. Liebst du es eher frischer, kannst du dich auch für Pastellnuancen entscheiden.


9. Kleine Räume größer wirken lassen: Was steht im Weg?

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Tür aufgemacht und zack – schon über den Hocker gestolpert. Das tut nicht nur weh. Es schadet auch der gesamten Raum-Atmosphäre. Im Eingangsbereich von jedem Raum sollte der Weg völlig frei bleiben. Nichts sollte an die Tür stoßen oder dir den Weg versperren.

Das gilt vor allem für den Flur. Also den Bereich, den Gäste als allererstes sehen. Gerade bei kleinen Fluren solltest du dich für so wenig Möbel wie möglich entscheiden und Kleidungsstücke und Accessoires lieber auf andere Räume verteilen.


10. Kleine Räume größer wirken lassen durch die richtigen Muster

Zugegeben – musterreiche Tapeten sind gerade wieder schwer angesagt. Grafische Prints, Blümchendesigns oder üppige Brokate sehen zwar aufregend auf, lassen kleine Räume aber schnell unruhig wirken.

Das gleiche gilt für Muster auf Textilien oder Möbelstücken. Helle, wenig kontrastreiche Nuancen wirken luftig und nicht zu erdrückend.

Tipp: Solltest du dennoch nicht auf eine gemusterte Tapete verzichten wollen – entscheide dich für eine einzige Wandseite und lasse die restlichen Wände unifarben. So wirken auch gewagtere Muster nicht zu erdrückend.


11. Kleine Räume größer wirken lassen: Dieser Trick lässt Räume doppelt so groß wirken

Die letzte Taktik ist sehr effektiv, wird aber oft vergessen: Spiegel! Große, hohe Spiegel reflektieren das Zimmer und erwecken den Eindruck, dass der Raum viel größer ist, als er tatsächlich ist.

Tipp: Spiegel schenken dem Zimmer außerdem mehr Licht. Stelle sie also vor allem an Stellen auf, die nur wenig Tageslicht abgekommen.



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