Einrichtungsfarben: Die 7 hÀufigsten Fehler

Einrichtungsfarben: GrĂŒnes Wohnzimmer

Welche Einrichtungsfarben passen nicht zusammen? Wie findest du gute Kombinationen? VOIIA prĂ€sentiert die besten Tipps fĂŒr harmonische Farbspiele und stellt die hĂ€ufigsten Fehler vor.

1. Fehler: Das Licht außer Acht lassen

„Huch, warum sieht die Wandfarbe plötzlich so dunkel aus?“ Diese Situation kennen viele von uns. Im Laden sah der Farbton doch so optimal aus. Im Zimmer wirkt er allerdings vollkommen anders!

Das Problem entsteht nicht nur bei Wandfarben, sondern auch bei allen anderen farbigen MöbelstĂŒcken oder Deko-Objekten. Denn eins dĂŒrfen wir nicht vergessen: Das Licht im Zimmer hat einen erheblichen Einfluss auf die Farbwirkung. Nicht nur was die Helligkeit betrifft – auch die Farbtemperatur wird beeinflusst.

Wer viele GlĂŒhbirnen mit warmer Lichtfarbe eingesetzt hat, wird entdecken, dass Farben im Raum viel gelblicher wirken. Bei neuen KĂ€ufen sollten wir also immer im Hinterkopf behalten, wie das Zimmer beleuchtet ist. Das erspart dir viele FehlkĂ€ufe!


2. Fehler: Zu eintönig sein

Eine komplett weiße Einrichtung macht Eindruck, keine Frage. Aber sie kann durch ein paar kleine farbige Akzente viel interessanter wirken. NatĂŒrlich wirken RĂ€ume stimmig, wenn wir einfach alles in einer Farbe kaufen.

Aber dadurch kann das Interieur auch austauschbar und eintönig wirken. Wer neutrale Nuancen liebt, könnte sich zum Beispiel fĂŒr Kissen oder eine Decke in dunklen Edelstein-Nuancen entscheiden, zum Beispiel Saphirblau, um fĂŒr subtile Farb-Highlights zu sorgen.

Einrichtungsfarben: Bett

3. Fehler: Einrichtungsfarben: Zu viele Nuancen mischen

Zu eintönig sollte die Farbgebung in einem Raum nicht ausfallen, das haben wir bereits beschrieben. Aber auch das andere Extrem ist nicht erstrebenswert: Wer zu viele verschiedene Farben und Helligkeitsstufen vermischt, lĂ€sst das Interieur unruhig und erdrĂŒckend wirken.

Dadurch entsteht der Eindruck, dass kein klares Konzept hinter der Farbgebung steckt. Entscheide dich fĂŒr eine oder zwei Grundfarben, die mit gezielten Farb-Akzenten aufgelockert werden.


4. Fehler: Keine Variation in Texturen

Ein weißes Seidenkissen wirkt ganz anders, als eine Variante aus weißem Grobstrick. Bei den Einrichtungsfarben sollten wir also auch auf die gewĂ€hlte Textur achten.

Eine Wohnung komplett in Hochglanz-Weiß, mit glĂ€nzendem Parkett und glatten Lampenschirmen? Das kann kĂŒhl und im schlimmsten Fall billig wirken. Achte darauf, dass du bewusst Texturunterschiede miteinbringst. Du hast viele glatte OberflĂ€chen im Raum? Rolle einen Hochflor-Teppich mit Strukturmuster aus, der sofort fĂŒr mehr GemĂŒtlichkeit sorgt. Eine Ledercouch ergĂ€nzt du mit strukturierten BouclĂ©kissen.

Das Interieur braucht nicht nur Farbvariation, sondern auch Texturvariation – das wirkt interessanter, als nur auf das gleiche Material zu setzen.

Interior Living Room Wall Mockup – 3d Rendering, 3d Illustration

5. Fehler: Keine Kontraste einsetzen

Vor ein paar Jahren war der komplette Weißlook noch sehr angesagt. Mittlerweile wenden sich immer mehr Interior-Designer von dem Trend ab. Zurecht – fehlen dunklere Nuancen, kippt die Einrichtung schnell in Richtung Arztzimmer.

Komplett-Weiß fĂ€llt auf, sieht aber selten gemĂŒtlich aus. Diesen RĂ€umen fehlt es oft an Tiefe. Wer helle RĂ€ume mag, kann durch subtile Kontraste fĂŒr spannende Einrichtungen sorgen. Auch wenn es nur die Dekoration ist.

Die Farbwelt in einem Zimmer kann unstimmig wirken, wenn die unterschiedlichen Nuancen alle gleich hell sind. Achte darauf, dunklere oder auch sehr viel hellere Akzente einzusetzen, um dem Zimmer mehr Abwechslung zu schenken. Kontraste tun der Einrichtung gut! Dabei muss es nicht gleich Schwarz und Weiß sein, auch sanftere Kontrastfarben wirken stimmig, wie Creme und Braun.


6. Zu viele unterschiedliche Metalle

Messing, Chrom, Kupfer, oder schwarzes Eisen: Metalle sind gerade wieder extrem angesagt, keine Frage. Gerade Gold- oder Silbertöne können ein Interieur auch sehr aufwerten und fĂŒr schöne Glanzpunkte in der Einrichtung sorgen.

Das gilt aber nur, wenn du sie sparsam einsetzt. Zu viel Gold sieht billig und unmodern aus – schließlich leben wir nicht mehr im Rokoko, wo Eleganz mit Prunk gleichgesetzt wurde. Die heutige Eleganz ist subtiler und reduzierter.

Der zweite Fehler in Sachen Metall ist das Mischen von zu vielen unterschiedlichen Materialien. Im Raum solltest du maximal zwei Metallfarben einbringen – zum Beispiel Schwarz und Silber. So wirkt die Einrichtung durchdacht und stimmig. Perfektionisten achten noch darauf, dass die OberflĂ€chen der Metalle Ă€hnlich sind – matt, glĂ€nzend oder gebĂŒrstet.

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7. Fehler: In einzelnen RĂ€umen denken

Das Arbeitszimmer ist grĂŒn, das Wohnzimmer blau mit orangen Highlights und die KĂŒche strahlt in einem roten Retro-Farbton? Einzeln können diese RĂ€ume absolut stimmig wirken. Aber wir verbarrikadieren uns nicht nur in einem einzigen Raum, sondern bewegen uns am Tag von Zimmer zu Zimmer.

Ob Haus oder Wohnung: Die Einrichtungsfarben sollten nicht nur fĂŒr einzelne RĂ€ume ausgewĂ€hlt werden, sondern auf die gesamte Einrichtung deines Domizils abgestimmt werden. Sieht jedes Zimmer komplett anders aus, sieht das schnell chaotisch aus. Das bemerken nicht nur wir selbst, sondern stört auch unsere GĂ€ste.


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